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Veranstaltungen

Aktionskalender Januar - März 2019





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Freuen Sie sich mit uns auf interessante Seminare, unterhaltsame Events und schmackhafte Biere

"Es gibt ein Leben über 50 - jedenfalls für Frauen", sagt Annette von Bamberg


Samstag, 16.02.2019, 20.00 Uhr, Einlaß ab 19.00 Uhr, Museen im Mönchshof, Kultur unterm Dach, Dauer ca. 2 ca. 3 Std.

Ihre Wortgewalt ist wie ein fulminantes Feuerwerk und damit hat die sympathische Kabarettistin deutschlandweit die Kleinkunstbühnen erstürmt und versprüht dabei ihren fröhlichen Optimismus, ihren scharfzüngigen Spott, gepaart mit ihrer Spontanität. „Muss ich noch oder darf ich schon?" - so das Credo der Künstlerin, die mit bürgerlichem Namen Annette Grabiger heißt.

Endlich 50! Endlich lossagen vom perfektionistischen Quatsch und dem Pflichtprogramm des Müssens, das die Welt uns gerne aufdrückt. Frauen über 50 proben den Neustart, entsagen der Pflicht und huldigen ab jetzt der Unvernunft, der Spontanität und ihren liebevollen Schnapsideen. Während Frauen mit abenteuerlichen Kurswechseln und überraschenden Befreiungsschlägen zielsicher ihre Träume umsetzen, fangen Männer an, Jogginghosen zu kaufen und sich der Schwerkraft und dem Sofa hinzugeben. Die drei Freunde der Männer heißen: Daheimbleiben, Feierabendbier, Pessimismus.

Die Gefahr für Frauen besteht darin, aus dem Haus zu gehen und am Weiberabend in der Kneipe mit dem Satz auf den Lippen zu sterben: „Ich glaub, ich lach mich tot." Männer, die wissen wollen, wie und warum Frauen so geworden sind, sollten diese kabarettistische Gewürzmischung nicht verpassen.

10 Jahre war Annette von Bamberg mit dem Kabarettduo „Die Tanten" unterwegs, anschließend legte sie eine 40jährige Familiengründungspause (okay, es waren keine 40, aber es kam ihr so vor) ein. Ab 2012 war Annette von Bamberg mit ihrem ersten Kabarett-Solo „Warum immer ich?" deutschlandweit unterwegs. Jetzt bestreitet sie mit ihrem zweiten Kabarett-Solo eine Hymne an die Lebensfreude für Frauen und den Galgenhumor von Männern. Annette von Bamberg kann es: Die Skurrilität und Blödheit des Alltags stilsicher in wunderbare Pointen verwandeln.

Kultur unterm Dach präsentiert Annette von Bamberg am 16. Februar 2019 in den Museen im Kulmbacher Mönchshof. Beginn ist um 20:00 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt kostet im VVK 18,00 € und an der Abendkasse 20,00 €. Karten gibt es an der Museumskasse in den Museen im Kulmbacher Mönchshof und in der Geschäftsstelle der Bayerischen Rundschau, Kressenstein.

Tel. 09221-80514 oder 80510

Brotbackseminar


Montag, 18.02.2019, 18.30 Uhr, Kulmbacher Mönchshof, MUPÄZ Koch-und Backschule, Dauer ca. 3 - 4 Std.

Echtes Sauerteigbrot braucht Wissen, Zeit und Fingerspitzengefühl. Hans-Dieter Herold nimmt sich Zeit für die Teilnehmer am Brotback-Seminar und zeigt wie man einen leckeren Brotteig selbst herstellen kann.

Am Montag 18.02, um 18:30 startet unser erster Brotbackkurs im neuen Jahr im MUPÄZ, im Bayerischen Brauerei und Bäckereimuseum. Jeder Teilnehmer bereitet seinen Roggenbrotteig selbst. Dabei ist viel Handarbeit gefragt - kräftiges Kneten und Formen macht den Teig zu einer echten Spezialität. Sämtliche Arbeitsgänge werden von unserem Profibäcker Hans-Dieter Herold angeleitet. Dabei kommt viel persönliches Wissen ins Spiel, inklusive praktischer Tipps, z. B. über die richtige Gare, also das „Gehen" des Teigs.

In der Backstube erhält das selbstgemachte Brot den „letzten Schliff" und bäckt zum richtigen Reifegrad. Mit der passenden Temperatur gelingt das künftig auch ganz gut zuhause, z.B. unter Verwendung eines Granitsteines als Backunterlage. Klar, dass jeder Teilnehmer sein selbstgemachtes Brot auch mit nach Hause nehmen kann, um es mit der Familie zu teilen.

Anmeldeschluss ist der 11. Februar, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Die Kosten pro Teilnehmer betragen 39,00 €. Der Kurs dauert ca. drei bis vier Stunden.

Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 09221 805-14 oder info@kulmbacher-moenchshof.de möglich.

Bier & Schokolade - zwei Genüsse die gut zusammenpassen


Donnerstag, 21.02.2019, 18.30 Uhr, Kulmbacher Mönchshof, Museumsfoyer, Dauer ca. 3 Std.

Impuls-Tasting Bier & Schokolade - passen Bier und Schokolade überhaupt zusammen? Wir meinen: JA und laden zur Genussdegustation mit Biersommelier Georg Hiernickel in die Museen im Kulmbacher Mönchshof.

Ein etwas anderer Abend erwartet die Besucher beim Genussworkshop mit Impuls-Tasting am 21. Februar im Foyer des Bayerischen Brauereimuseums. Denn dann gehen die Teilnehmer auf eine geheimnisvolle Entdeckungsreise, um neue Genusswelten auf einer Expedition in die Welt des Bieres und der Schokoladen zu erleben.

Biersommelier Georg Hiernickel begleitet die Teilnehmer dieses Workshops, um neue Geschmacks- und Genussräume zu erforschen. „Bier und Schokolade in ihrer richtigen Kombination führen zu ungewohnten Gaumenfreuden. Bei unserem Genussworkshop kombinieren wir sechs ausgewählte Bier- und Schokosorten mit genussreichen Informationen über die Rohstoffe des Bierbrauens, das Reinheitsgebot und die unendliche Welt der Aromen", so der Unterfranke.
Die Biere und Schokoladen werden in ihrer Harmonie aber auch Auseinandersetzung gleichermaßen genussreiche Geheimnisse preisgeben und die Seminarteilnehmer in Erstaunen und Verzücken versetzten. Zur Abrundung führt Biersommelier Georg Hiernickel durch das Bayerische Brauereimuseum.

Bier liegt ihm einfach im Blut!

Biersommelier Georg Hiernickel stammt aus der Brauerfamilie Hiernickel in Haßfurt am Main. Dort wurde von 1799 bis ins Jahr 2000 in sieben Generationen Bier gebraut. Dem Bier ist Georg Hiernickel treu geblieben und arbeitet heute hauptberuflich im Vertrieb der Kulmbacher Brauerei. In den Jahren 2014/2015 ließ er sich bei den Doemens Lehranstalten in Gräfelfing bei München zum Diplom-Biersommelier ausbilden. Seitdem ist er nebenberuflich als Biersommelier und Bierbotschafter für die Kulmbacher Brauerei, die Mönchshof Museen, den Verband der Diplom-Biersommeliers, Firmen, Institutionen, Hotels, Vereine und Privatpersonen deutschlandweit unterwegs. „Die wunderbare Biervielfalt und hohe Bierqualität unserer Kulmbacher Biere, und der deutschen und internationalen Bierwelten sind nahezu unendliche Räume, die immer wieder aufs Neue entdeckt werden wollen und zu spannenden, kurzweiligen und genussreichen Seminaren und Degustationen einladen", sagt Georg Hiernickel.

Impuls-Tasting - die fein abgestimmte Kombination edler Schoko- und Biernoten!

Ob Pils, Indian Pale Ale oder Waldbier mit Wacholderaromen, es geht beim Impuls-Tasting um die geeignete Kombination von Essen und Trinken am Beispiel der wundervollen Genussmittel Bier und Schokolade. „Schokoladen bieten ein extrem vielfältiges Spektrum an Geschmacksaromen, gerade in Kombination mit Kardamom, Ingwer, Chili oder Kürbiskernen", so Georg Hiernickel. Zur Schokoladenverkostung kommen herbsüße Bio-Vollmilchsorten mit Kakao aus der Dominikanischen Republik und Sao Tome (ein Inselstaat im Golf von Guinea, etwa 200 km vor der Küste Afrikas) oder feinherbe Schweizer Schokoladen mit Chili. Bis zu 99 prozentige Kakaosorten, in Kombination mit einer Intensivierung der Biere durch „Stacheln" schaffen intensivste Geschmackserlebnisse. Die Teilnehmer des Vortags werden mit allen Sinnen genießen: Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten, Hören, denn es sind ganz besondere Aromen die sich in den Bieren und Schokoladesorten verstecken. Sie zu erkennen, zu beurteilen und zu kombinieren, bringt Georg Hiernickel den Teilnehmern in besonderer Weise näher.

Die Museen im Kulmbacher Mönchshof und Biersommelier Georg Hiernickel laden ein, eine nicht alltägliche Bierprobe zu erleben. In den Fokus an diesem Abend rücken die Geheimnisse des richtigen Genießens von Bier und Schokolade für mehr Lebensqualität und Lebensfreude.

Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 09221 805-14 oder info@kulmbacher-moenchshof.de möglich. Teilnehmergebühr €29,00/Pers.

 

Bierseminar



am Samstag, 02.03.2019, 9.15 Uhr, Brauereimuseum im Kulmbacher Mönchshof

"Tagesbierseminar"
Was Sie schon immer über Bier wissen wollten - hier erfahren Sie es. Erleben Sie mit unserem Braumeister einen Brautag in Theorie und Praxis - mit "bierigem" Mittagessen und Bierverkostung.
Kosten pro Teilnehmer: 99,00 €
Anmeldung unter Tel. 09221/ 805-14 bis 27.02.2019

Michael Altingers “Hell“ – surreal komisch und grandios gespielt!


Samstag, 02.03.2019, 20.00 Uhr, Kulmbacher Mönchshof, Kultur unterm Dach, Dauer ca. 2 Std.

Am 2. März um 20 Uhr präsentiert Michael Altinger sein aktuelles Kabarettprogramm bei Kultur unterm Dach. „Das Helle, das sind immer die anderen", das hat schon Jean Paul Sartre gesagt oder war es Franz Beckenbauer? Gemeint ist jedenfalls unser dringender Wunsch, zu einer Lichtgestalt zu werden.

Also zumindest irgendwie doch noch mehr aus sich zu machen, als man bis heute ist. Ein solch umfassendes Thema sprengt natürlich den gewohnten Rahmen. Niemals reicht dafür nur ein einziges Kabarett-Programm.

Mit „Hell" ist der BR-Schlachthof-Gastgeber im Oktober 2016 mit seiner ersten Kabarett-Trilogie gestartet. Es geht um den Aufstieg aus der Monotonie der Vorstadt. Raus aus der immer gleichen Abfolge von Arbeit, Alkohol, verpasstem Sport und eheähnlichen Endzeitgegnern. Man könnte sich doch noch etwas Bleibendes für die Ewigkeit verschaffen, etwas, das über die Dauer der eigenen Existenz hinausreicht.

„Und dazu brauchen wir eine neue Vision! Wir wissen nicht, was Jesus getan hätte. Aber der musste sich in unserem Alter auch keine Gedanken mehr machen", so der gebürtige Landshuter. Altinger ist dagegen mit Ende vierzig noch so jung, wie man noch zu keiner Zeit mit Ende vierzig war. „Da geht also noch was! Na dann, worauf warten wir? Wir sind noch immer sexy und brauchbar! Also lasst uns alle zu Leittieren werden und eine neue Religion stiften", sagt Altinger in seinem Programm.

Dazu wird Altinger erst einmal Verantwortung übernehmen. Und zwar für sich. Allein damit stellt er sich schon einer Herausforderung, der heutzutage nur die wenigsten gewachsen sind.

Zusammen mit seiner Ein-Mann-Band, Martin Julius Faber, führt er in seiner Kabarett-Trilogie ins Helle. Ob das der Himmel sein wird oder die lodernde Höllenglut, das wird sich im Lauf der kommenden Jahre zeigen, wenn Mitte 2019 „Halblicht" folgt, der zweite Teil, aufgeführt in ausgewählten Opernhäusern des deutschsprachigen Raums. „Finster", der dritte Teil, beendet dann 2022 als Dauergastspiel für zwei Jahre im Caesars Palace, Las Vegas die Trilogie. Das ist der Plan. Und er ist gut. Also, „Bon voyage" ... um noch einmal mit Jean Paul Sartre zu sprechen.

Kultur unterm Dach präsentiert Michael Altinger am 2. März 2019 in den Museen im Kulmbacher Mönchshof. Beginn ist um 20:00 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt kostet im VVK 22,00 € und an der Abendkasse 24,00 €. Karten gibt es an der Museumskasse in den Museen im Kulmbacher Mönchshof und in der Geschäftsstelle der Bayerischen Rundschau, Kressenstein.

Tel. Museen im Mönchshof: 09221-80514

 

Märzenbier-Frühschoppen im Bayerischen Brauereimuseum


Samstag, 09.03.2019, 10.30 Uhr, Kulmbacher Mönchshof, Museumsfoyer

Festes und Flüssiges - mit feinherbem Märzenbier aus der Gläsernen Brauerei, dazu eine kleine Brotzeit und ein Gewinnspiel bei dem sich das Mitmachen lohnt, denn es gibt ein 10-Liter-Fass frisches Museum-Märzen zu gewinnen.

Am Samstag, 9. März um 10:30 Uhr tut sich was im Foyer des Bayerischen Brauereimuseums. Dann sticht Diplom-Braumeister Sebastian Hacker das erste Fass des Museums-Märzen an. In entspannter Atmosphäre können die Besucher einen angenehmen Vormittag verbringen. Wer mag, kann an einer Museumsführung teilnehmen, und eine Brotzeit sorgt neben dem Flüssigem für das notwendige Feste.

In früheren Jahrhunderten, als es noch keine Kühlhäuser, geschweige denn Kühlschränke gab, war es äußerst schwer, in den warmen Monaten, untergäriges Bier zu brauen. Der Grund hierfür liegt an der eingesetzten untergärigen Hefe, die eine Temperatur um 4 - 10°C benötigt. Diese Temperatur konnte im Sommer nicht gewährleistet werden. Um auch über den Sommer Bier genießen zu können, wurden im Frühlingsmonat März die Biere stärker eingebraut und in tiefen, kühlen Felsenkellern gelagert. Daher stammt auch der Name Lagerbier für alle untergärigen Biere. Die zuletzt im März stärker eingebrauten Biere, waren dadurch den Sommer über haltbar und man benannte sie nach dem Monat März - Märzenbier.

Heutzutage ist Österreich das "Land des Märzenbieres". Mehr als die Hälfte des in Österreich gebrauten Bieres ist ein Märzenbier. Im frühen 18. Jahrhundert, besaß das Märzen ein Stammwürzegehalt von 15 Prozent, also etwas weniger als ein Bockbier. Es galt damals als ein sehr edles Bier. Nach dem 2. Weltkrieg verordnete die Regierung eine Preissenkung, damit auch weniger gut Betuchte sich dieses Bier leisten konnten. Unter der Bedingung, das Märzenbier nur mit einem Stammwürzegehalt von 12 Prozent zu brauen, gingen die Brauereien auf die Verordnung ein. Die Brauer spezialisierten sich dann jedoch auf andere einfachere und preiswertere Biersorten. Obwohl sich später eine Vielzahl unserer Brauereien der Herstellung des Märzenbieres verschrieben hatten, wurde der Stil des "schwächeren Märzen" bis heute beibehalten.

Das Märzenbier, das Diplom-Braumeister Sebastian Hacker im Bayerischen Brauereimuseum in einem aufwändigen Zwei-Maisch-Verfahren eingebraut hat, präsentiert sich in einer satten, goldgelben Farbe, malzig-weich im Geschmack, mit einer dezenten Hopfenbittere. Das Museums-Märzen hat eine Stammwürze von 13,3 Prozent und 5,3 Prozent Volumen Alkohol.

Diese Bierspezialität können die Besucher am 9. März ausgiebig probieren und dabei noch ein 10-Liter-Fass für zuhause gewinnen. Details zum Gewinnspiel gibt es direkt zum Frühschoppen. Die Verlosung findet noch am gleichen Tag statt.

Tischreservierungen sind erbeten, der Eintritt ist frei. Tel. 09221/80514

Erhältlich ist das Museums-Märzen dann im Ausschank und an der Kasse im Bayerischen Brauereimuseum.

Bierseminar



am Samstag, 23.03.2019, 9.15 Uhr, Brauereimuseum im Kulmbacher Mönchshof

"Tagesbierseminar"
Was Sie schon immer über Bier wissen wollten - hier erfahren Sie es. Erleben Sie mit unserem Braumeister einen Brautag in Theorie und Praxis - mit "bierigem" Mittagessen und Bierverkostung.
Kosten pro Teilnehmer: 99,00 €
Anmeldung unter Tel. 09221/ 805-14 bis 20.03.2019


Hiernickels Bierkränzchen - nur für Mädels


Donnerstag, 28.03.2019, 19.00 Uhr, Museen im Mönchshof, Vorführküche, Dauer ca. 3 Std.

„Bier brauen Männer" - dass dies nicht stimmt zeigen die vielen Braumeisterinnen die es mittlerweile landauf, landab gibt und das zeigt auch die Historie. Seit Urzeiten war Bierbrauen eine von Frauen ausgeübte hauswirtschaftliche Tätigkeit - einen Beleg dafür haben wir im Brauereimuseum mit der 3.000 Jahre alten Bieramphore.

Im frühen Mittelalter entwickelte sich, einhergehend mit der Gründung von Städten auch das das Handwerk und so auch das Bierbrauen. Es entstanden Brauereien, die durchaus auch von kundigen Frauen geleitet wurden. In Straßburg wurde 1358 eine von sieben Brauereien von Frauen betrieben und in Oxford überwogen 1439 die im Braugewerbe arbeitenden Frauen die Anzahl der Männer (Quelle: Gert von Pacensky und Anna Dünnebier: „Kulturgeschichte des Essens").

Und von Hildegard von Bingen wissen wir, dass sie sich im Mittelalter intensiv mit dem Thema Bierbrauen auseinandergesetzt hat - sie schrieb als erste über die Wirkungsweise des Hopfens.

Katharina von Bora, die Frau Martin Luthers, war für ihr köstliches selbstgebrautes Bier bekannt. Die Kunst des Bierbrauens hatte sie im Kloster erlernt und dafür eine „Brauberechtigung" erlangt.

Dass ein Sud gelang war zur damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit, denn man kannte die Wirkung der Hefe noch nicht und ob die Gärung gelang war mehr oder weniger Glücksache. Die Legende sagt, dass die Frauen, die gerade Bier gebraut hatten, ihre Nachbarinnen zu einem „Bierkränzchen" einluden, sozusagen zur Qualitätskontrolle. Daraus entwickelten sich später wohl die „Kaffeekränzchen".

Diesen Gedanken hat das Team der Museen aufgegriffen und gemeinsam mit Biersommelier Georg Hiernickel ein „Bierkränzchen" entwickelt. „Zu diesem Bierkränzchen laden wir ganz bewusst „Mädels" ein, denn mittlerweile ist das Thema Bier längst auch bei den Frauen angekommen. Es gibt speziell für Frauen eingebraute Biere und Frauen haben ein sehr gutes Gespür und eine sehr genaue Vorstellung davon, was sie von einem guten Bier erwarten.", erzählt Georg Hiernickel. Bier riechen, schmecken, hören, fühlen, Bier genießen mit fein abgestimmten Lebensmitteln, darum geht es beim Bierkränzchen.

Zum Gesamtprogramm gehört eine kurzweilige Führung durchs Bayerische Brauereimuseum, verbunden mit spannenden, kuriosen Geschichten rund ums Bier. Beginn ist um 19:00 Uhr, die Kosten inkl. aller Getränke und Köstlichkeiten betragen 39,00 EUR.

Anmeldungen zu allen Veranstaltungen, telefonisch unter: 09221 - 805 14.

 

Moonlight Serenade – „die Zweite“!


Sonntag, 30.06.2019, 19.00 Uhr, Kulmbacher Mönchshof, Innenhof, Dauer ca. 2,5 Std.

Es war eigentlich schon kurz nach der ersten Auflage im Juni 2018 klar, dass es ein zweites Konzert mit der Old Beertown Jazzband und Micha Winkler´s Hot Jazz Band geben wird. Jetzt steht der Termin für 2019.

Mittlerweile geht die Reihe der Moonlight Serenaden in die 12. Runde. Im Innenhof der Museen im Kulmbacher Mönchshof ist es das zweite Event rund um den Jazz.

Ein angenehm warmer Frühsommerabend bescherte den Besuchern im Juni vergangenen Jahres beste Bedingungen für ein Konzert der Extraklasse mit Musikern die es bestens verstehen ihre Instrumente „Swingen" zu lassen und ihre Stimmen zum Klingen zu bringen.

Die Location 2019: einmal mehr der Innenhof vor dem ehemaligen Sudhaus, direkt neben der heutigen Gläsernen Brauerei des Bayerischen Brauereimuseums in Kulmbach. „Wir haben hier eine ausgezeichnete Akkustik und durch die umgebenden rustikalen Mauern, dem Blick auf das alte und das neue Sudhaus können wir den Gästen ein ganz besonderes, ein ausgefallenes Ambiente bieten", so Conny Fischer-Andreassohn von der Old Beertown Jazzband.

Auch Michael Winkler und seine Dresdner Kollegen von Micha Winkler´s Hot Jazz Band sind wieder mit von der Partie. Micha Winkler ist bekannt für seine ganz besonderen Moderationen und kleinen Anspielungen über das Ost-West-Verhältnis der Musiker. „Kulmbach, der Mönchshof, das ist für uns fast schon so etwas wie eine zweite Heimat geworden. Wir kommen sehr gerne hier her, um mit den Kollegen von der Old Beertown Jazzband zu spielen. Das Publikum hat uns wohl auch ins Herz geschlossen, das sagt unser Bauchgefühl und das spüren wir am Applaus der Kulmbacher", meint Michael Winkler.

Kultur unterm Dach präsentiert die 12. Ausgabe der Moonlight Serenade am Sonntag, 30. Juni im Innenhof der Museen im Kulmbacher Mönchshof. Beginn ist um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 17:30 Uhr. Der Eintritt kostet im VVK 20,00 € und an der Abendkasse 23,00 €. Karten gibt es an der Museumskasse in den Museen im Kulmbacher Mönchshof, am Empfang der Kulmbacher Brauerei in der Lichtenfelser Str.9, Kulmbach, in der Zentralplatz Apotheke in Kulmbach und beim Schreibwarengeschäft Häußinger in Thurnau.

Tel. Museen im Mönchshof: 09221-80514

"Jetzt auf gestern" - ein musikalisch-humoristischer Abend mit Michael Fitz!


Samstag, 21.09.2019, 20.00 Uhr, Kulmbacher Mönchshof, Kultur unterm Dach, Dauer ca. 2 Std.

Am 21. September 2019 holt das Team der Museen im Kulmbacher Mönchshof den Münchner Schauspieler und Musiker Michael Fitz zu Kultur unterm Dach.

Es ist noch längst nicht alles gesagt, was gesagt werden will. Die Nische, die Michael Fitz mit inzwischen sechs erfolgreichen Soloprogrammen als leidenschaftlicher Allein-Gitarrist/Sänger/Erzähler mit seiner eigenwilligen Kombination aus Liedern, Geschichten und hintersinnigem Humor gefunden hat, ist noch lange nicht voll und ganz erschlossen. Und mit jedem Thema, dass der 60jährige Schauspieler und Song-Schreiber auf seine unnachahmliche Art in Musik und Poesie umsetzt, öffnet sich auch für Ihn selbst ein neuer Kosmos, ein pfadloses, unentdecktes Land das erkundet und erforscht werden will.

Mit den Jahren hat er viel erlebt, vieles aufgelesen und gesammelt und oft spontan umgesetzt. Er ist Manchem so ernsthaft wie humorvoll auf den Grund gegangen, bis hinein in die letzte und oft ganz einfache Wahrheit. All das steckt in seinen so tief - wie hintersinnigen Songs. Und weil es diesmal einfach passt, sind einige der alten Perlen nun auch wieder im neuen Programm enthalten und dürfen dort noch einmal glänzen.

Sorgsam und beharrlich krempelt Michael Fitz das Innen nach außen, bürstet gegen den Strich, lässt sich nicht verbiegen und wechselt souverän zwischen bayrischen und hochdeutschen Texten. Er bleibt sich treu, soviel ist klar, und erfindet sich dabei trotzdem laufend neu. Das tut er mit großem Vergnügen und Lebensfreude. „Humor ist für mich vor allem die Fähigkeit über mich selbst lachen zu können", so der gebürtige Münchner. Ganz entspannt also und lediglich mit einer Hand voll Gitarren und der eigenen Stimme ausgerüstet, stellt sich Michael Fitz einmal mehr seinem Publikum. Wer da mitgehen will, ist herzlich eingeladen. Wiederfinden kann sich in diesem zweistündigen Panoptikum der kleinen und großen menschlichen und vor allem männlichen Gefühle und Befindlichkeiten Jede/r, allemal. „Liedermaching" eben - im besten Sinne.

Kultur unterm Dach präsentiert Michael Fitz am 21. September 2019 in den Museen im Kulmbacher Mönchshof. Beginn ist um 20:00 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt kostet im VVK 22,00 € und an der Abendkasse 24,00 €. Karten gibt es an der Museumskasse in den Museen im Kulmbacher Mönchshof, in der Geschäftsstelle der Bayerischen Rundschau, Kressenstein und bei OK-Ticket.Tel 09221-80514