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Der Kulmbacher Mönchshof
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Veranstaltungen

Passend zur Weihnachtszeit - Lebkuchenbier aus der Museumsbrauerei

Verkauf ab Donnerstag, 30.11.2017

In der Gläsernen Museumsbrauerei des Bayerischen Brauereimuseums wird seit gut 15 Jahren handwerklich gebraut. Unser Diplombraumeister Sebastian Hacker benutzt Malz der heimischen Mälzereien, der Hopfen kommt aus der Hallertau und das weiche Kulmbacher Brauwasser ist schon seit Jahrhunderten ein Teil des Erfolgsrezeptes der Kulmbacher Biere.
Dass die Biere der Museumsbrauerei nach dem Bayerischen Reinheitsgebot gebraut werden, muss nicht extra groß erwähnt werden. Alle unsere Biere sind unfiltriert und nicht pasteurisiert, also naturbelassen.
Rechtzeitig zur Weihnachtszeit hat Sebastian Hacker wieder das leckere Lebkuchenbier eingebraut. Dabei kommt, trotz des Namens, kein Lebkuchengewürz ins Bier. Es lässt sich auch recht gut zu Süßem verkosten.
Es ist also DAS Bier zur Weihnachtszeit und inzwischen ein echtes KULT-Bier! Ein goldgelbes Exportbier mit einer Spur Rauchmalz, feinherb gehopft, was an die Weihnachtszeit und an Räuchermännchen aus früheren Tagen erinnert. Es passt nicht nur zu deftigem Essen, wie der Weihnachtsgans, sondern harmoniert geschmacklich auch mit Lebkuchen und anderen weihnachtlichen Leckereien. Das Lebkuchenbier hat eine Stammwürze von 13 % und 5,4 % Volumen Alkohol.
Erhältlich ist das Lebkuchenbier ab 30. November im Shop der Museen im Mönchshof. Wie gewohnt in der praktischen 1 Liter Bügelverschlussflasche oder abgefüllt im 10 oder 20 Liter Fass.

Kulmbachs bester Bäckerpraktikant gesucht!

Samstag, 18.11.2017, 11.00 Uhr

Stölla, Laabla, Brezen, Salzstangen und Einstrangzöpfe - alles Backwaren die täglich von jedem Bäckermeister, -lehrling oder -gesellen hergestellt werden. Wie es perfekt und auch noch unter den wachsamen Augen einer dreiköpfigen Jury geht, das können drei Bäckerpraktikanten am 18. November um 11:00 Uhr im Foyer des Bayerischen Bäckereimuseums unter Beweis stellen.

In einer gemeinsamen Aktion des Bayerischen Bäckereimuseums und der Bäckerinnung Kulmbach wird jetzt Kulmbachs bester Bäckerpraktikant ermittelt. Drei Teilnehmer/innen stellen am 18. November ihr Geschick unter Beweis. Mit dieser Aktion gilt es, die Wertigkeit des Bäckerhandwerks zu vermitteln. Wer mag, der kann im Foyer der Museen im Mönchshof dabei sein und mit den Teilnehmern, deren Lehrkräften und Angehörigen mitfiebern.

Neue Idee nach bewehrten Konzept
Die Idee zu „Kulmbachs bestem Bäckerpraktikant" ist aus dem Wettbewerb "Bayerns schnellster Bäcker" entstanden. Dieser fand schon zwei Mal in Kulmbach statt. Für die Stadt und den Landkreis Kulmbach hat die Bäckerinnung eine eigene Veranstaltung entwickelt. Teilnehmen sollen vor allen Dingen Schüler aus Mittelschulen, die Interesse am Bäckerhandwerk zeigen.

Zusammensetzung der Teams
Ein Praktikant und ein Geselle der Bäckereien Groß in Kulmbach, Schwab in Lindau und Seuß in Schwarzach bilden das jeweils erste Team für den Wettbewerb am 18. November. Eine Hauswirtschaftslehrerin und ein Bäckermeister stellen das zweite Team. Es gilt je fünf Aufgaben zu bewältigen: ein Laabla, ein Stölla, eine Breze, eine Salzstange und ein Einstrangzöpfchen muss angefertigt werden. Das Schiedsrichterteam besteht aus zwei Bäckermeister und Dr. Helga Metzel von den Museen im Mönchshof, sie bewerten die produzierten Backwaren. Ralf Groß ist es gelungen auch noch ein Promi-Team an den Start zu schicken: stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann und dritter Bürgermeister Frank Wilzok. Es gilt einen kleinen Fragenkatalog zu beantworten. Die Lösungen dazu sind im Bayerischen Bäckereimuseum zu finden.
Punkt 11 Uhr beginnt dann der eigentliche Wettstreit. Hierzu ergeht herzliche Einladung an Eltern und Großeltern der Praktikanten, an die Mitschüler zur Unterstützung und an die Bevölkerung.

Feine Lebkuchenbäckerei mit weihnachtlichen Gewürzen

am Donnerstag, 16.11.2017, ab 18.30 Uhr

Noch bis etwa 1860 gab es in Kulmbach vier Lebküchner, die sich aufs handwerkliche Backen verstanden haben. Heute gibt es nur noch wenige Bäcker die nach alten Rezepten feine Lebkuchen herstellen. Am 18. November wird der Kulmbacher Grünwehrbeck Ralf Groß solche Lebkuchen mit den Teilnehmern am Workshop „feine Lebkuchenbäckerei" herstellen.
„Leibküchlein", so die alte Bezeichnung, wurden in früheren Tagen oft auch als Pfefferkuchen bezeichnet. Wobei mit „gepfeffert" eine eher reichhaltige Menge an Gewürzen gemeint war und nicht tatsächlich Pfeffer als Zutat. Die darin enthaltenen ätherischen Öle aus den Gewürzen, z. B. vom Kümmel, sorgten während der oft langanhaltenden Wintermonate für den notwendigen Ersatz für das fehlende Vitamin B. Heute sind es Kardamom, Koriander, Muskat, Piment, Sternanis, Vanille und Zimt die zu einem leckeren Lebkuchen gehören. „Wir erstellen aus einer Vielzahl an Gewürzen und weiteren Zutaten eine feine Lebkuchenmasse, backen diese dann im Steinbackofen raus und glasieren die Lebkuchen mit feinsten Überzügen. Jeder Teilnehmer bekommt dann noch ein Rezept für Zuhause", erläutert Ralf Groß. Gemeinsam mit dem Obermeister der Bäckerinnung Kulmbach fertigen die Teilnehmer ihre eigenen Lebkuchen. Passend dazu erklärt Christine Eßer-Böhner anhand eines kleinen Rundgangs durchs Deutsche Gewürzmuseum Aussehen, Herkunft und Wirkungsweise der verwendeten Gewürze. Zu einem Lebkuchen passt auch immer ein guter Tee, den stellt Christine Eßer-Böhner mit den Teilnehmern ebenfalls her.
Beginn der Veranstaltung ist um 18:30 Uhr und dauert bis etwa 21:00 Uhr. Die Kosten pro Person betragen 14,00 EUR. Der Ort: die Koch- und Backschule im MUPÄZ in den Museen im Mönchshof. Anmeldungen sind ab sofort unter der Telefonnummer 09221 805-14 oder info@kulmbacher-moenchshof.de möglich.

Rudi Lauer - Zaubern auf Saarländisch

am Samstag, 18.11.2017, 20.00 Uhr, Einlaß ab 19.00 Uhr

Mit seinem Programm „Ei joo, so isses halt!" gastiert die saarländische Kunstfigur Rudi Lauer am 18. November 2017 um 20:00 Uhr bei Kultur unterm Dach Bayerischen Brauereimuseum in Kulmbach.
Rudi Lauer bietet eine einzigartige Mischung aus Zauberkunst, Comedy und Kabarett. „Er vereint den Charme eines Heinz Becker mit der Magie des großen Paul Bamra. Klingt gut? Ist es auch!", sagt Dirk Omlor, der seit einigen Jahren mit seiner saarländischen Kunstfigur Rudi Lauer das Publikum begeistert.
Mit seiner unnachahmlichen Art, seinem Witz und Charme gewinnt Lauer die Leute für sich. Er zaubert und erklärt im saarländischen Dialekt seine Sicht der Dinge. Dass er fast nebenbei noch kleine Wunder vollbringt, lässt ihn eher kalt. "So isses halt..."
In seinem aktuellen Bühnenprogramm erzählt Lauer alles über den "Magischen Zirkus" und lässt die Zuschauer ein wenig hinter die Kulissen des großen Showbusiness blicken. „Die schaffe a nur met Wasser", lautet sein Fazit. Und wenn er dann von seinen Urlaubserlebnissen berichtet, bleibt garantiert kein Auge mehr trocken.
Lauer liebt es, die Zuschauer direkt anzusprechen, sie ins Geschehen einzubinden. Er erzählt über die Zauberkunst, lästert über Kollegen - „die losse immer es Bier veschwinne"- und bezeichnet den Magischen Zirkus als Selbsthilfegruppe, der er regelmäßig beiwohnen muss - „sunsch wersche jo bekloppt". Lauer weiht die Zuschauer manchmal in die Geheimnisse seiner Zunft ein und täuscht am Ende doch alle. Gern bettet er seine Kunststücke in kleine lustige Rahmenhandlungen ein. Das kommt an. Spektakulär ist sein brennendes Buch oder das Kunststück mit den Schiefertafeln. Näheres soll hier natürlich nicht verraten werden. Besonders beliebt: die Tierdressur mit seinem saarländischen Schnarchbären.
Mit seinem Programm „Ei joo, so isses halt" ist Rudi Lauer aktuell unterwegs und bietet: faszinierende Zauberkunst, intelligenten Humor und saarländisches Schauspiel, beste Unterhaltung eben - „alla dann". Weitere Informationen unter www.rudi-lauer.de
Tickets gibt es an der Museumskasse des Bayer. Brauereimuseums und bei der Bayerischen Rundschau am Kressenstein. VVK: 20,00 EUR, AK: 22,00 EUR. Reservierungen sind unter der Telefonnummer 09221-80514 oder 80510 oder unter info@kulmbacher-moenchshof.de möglich. Einlass ab 19:00 Uhr, Beginn um 20:00 Uhr, Kultur unterm Dach, 4. Stock Sonderveranstaltungsraum im Mönchshof.

Kloßvariationen mit Kerstin Rentsch

Freitag, 24.11.2017, 18.30 Uhr

Thüringer Klöße gehören zweifelsohne zur Königsdisziplin in der Kloßzubereitung. Welche Varianten es speziell in Oberfranken noch gibt, das zeigt Kerstin Rentsch am 24.11.2017 ab 18:30 in der Koch- und Backschule im MUPÄZ im Bayerischen Brauereimuseum in Kulmbach.
Was wäre der Sonntagsbraten ohne Klöße? Eine doch eher langweilige Angelegenheit. „Für die meisten ist die klassische Zubereitung jedoch noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Das muss nicht sein", so Kerstin Rentsch aus Tettau. Die ausgewiesene Kloßspezialistin wird am 24.11. in der Koch- und Backschule im MUPÄZ (Museumspädagogisches Zentrum) anhand praktischer Beispiele die Zubereitung erläutern. Selbstverständlich gibt es neben den Thüringer Klößen die Klassiker wie Semmelkloß, Seidenkloß, fränkischen Kloß, Hefekloß oder die faulen Weiberklöße. Diese haben einen ähnlichen Geschmack wie die Thüringer Klöße, lassen sich aber wesentlich schneller zubereiten.
Für die Teilnehmer am Workshop wird Kerstin Rentsch alle Zutaten bereithalten. Und was wäre ein Kloß wiederrum ohne Braten oder Beilage? Genauso wenig - deshalb hat die Kloßexpertin einen Braten mit Sauce und saisonale Gemüse dabei. Somit kann jeder seine selbsthergestellten Klöße mit allem Drum und Dran probieren. Alle Rezepte gibt es zum Mitnehmen. Und für diejenigen die das ganze gerne in Form eines Kochbuchs mit nach Hause nehmen wollen, wird Kerstin Rentsch einige Ihrer Kochbücher mitbringen. Die passenden Kochutensilien, wie das Leinensäckchen zum Auspressen der Kartoffeln oder den Kloßquirl, hat die Tettauerin ebenfalls im Gepäck.
Der Kloßworkshop beginnt um 18:30 und dauert ca. 2,5 Stunden. Die Kosten betragen 29,00 EUR, inkl. aller Zutaten, Braten und Beilagen.
Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 09221 805-14 oder info@kulmbacher-moenchshof.de möglich.

Mäc Härder: "Wir haben nicht gegoogelt, wir haben überlegt!"

Samstag, 25.11.2017, 20.00 Uhr, Einlaß 19.00 Uhr

„Entspannt euch! Wir hetzen durchs Leben, ob wir 20 oder 60 Jahre alt sind. Selbst 80-jährige hängen mittlerweile genervt am Smartphone rum", so das Credo zum aktuellen Stück von Mäc Härder. Am 25. November kommt der Bamberger zu „Kultur unterm Dach" im Bayerischen Brauereimuseum
„Wenn wir irgendetwas nicht wissen, schauen wir sofort im Computer oder im Handy nach. Immer liegt ein Zettel auf dem Küchen- oder Schreibtisch mit Dingen, die zu erledigen sind. Wenn man sich die Weltgeschichte anschaut, fragt man sich wofür? Das Römische Reich ging unter, das Mongolenreich ging unter und das Tausendjährige Reich dauerte nur zwölf Jahre. Wir schicken Waffen in großen Mengen in den Nahen Osten und als Antwort kriegen wir sie in kleiner Dosis wieder zurück", bringt es Mäc Härder dem Publikum gegenüber auf den Punkt.
Und: „Es gleicht sich doch sowieso alles aus: junge Menschen brauchen ihr Tablet, Alte ihre Tabletten. Stadtbewohner lesen „Landlust", dafür fahren Geländefahrzeuge hauptsächlich in Innenstädten herum!" Mit Aussagen wie diesen lässt sich ein entspannter Abend mit Mäc Härder, der fränkischen Frohnatur und dem Wohltäter des treffenden Wortspiels verbringen.
Sein neues Programm - „Wir haben nicht gegoogelt, wir haben überlegt!" kann dann auch Spuren von Tiefsinn enthalten. Und auch diesmal erfüllt er sein Motto: „Was der Arzt ist für die Kranken, das ist Mäc Härder für die Franken."

Am 25. November gastiert Mäc Härder mit seinem aktuellen Programm „Wir haben nicht gegoogelt, wir haben überlegt!" bei „Kultur unterm Dach" im Sonderveranstaltungsraum im Bayerischen Brauereimuseum.
Einlass ist ab 19:00 Uhr, Beginn ist um 20:00 Uhr. Tickets gibt an der Kasse im Bayerischen Brauereimuseum und im Ticketshop der Bayerischen Rundschau, Kulmbach, am Kressenstein. Der Eintritt kostet im VVK: 16,00 EUR an der Abendkasse: 18,00 EUR.